Fischerbastei und Burgpalast
Die Fischerbastei (Halászbástya) thront auf dem Burgberg im 1. Bezirk und bietet einen der schönsten Ausblicke über Budapest. Von ihren weißen Türmen und Terrassen blickt man über die Donau auf das Parlament, die Kettenbrücke und die Dächer von Pest.
Das Bauwerk wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und erinnert mit seinen sieben Türmen an die sieben magyarischen Stämme, die der Überlieferung nach im Jahr 895 das Karpatenbecken besiedelten. Der Name geht vermutlich auf eine mittelalterliche Fischerzunft zurück, die einst für diesen Abschnitt der Stadtmauer zuständig war.
Direkt neben der Fischerbastei steht die prachtvolle Matthiaskirche. Zusammen mit den Türmen, Treppen und hellen Steinarkaden wirkt die Anlage fast wie aus einem Märchen – besonders am frühen Morgen oder bei Sonnenuntergang, wenn das Licht die Fassaden golden färbt.
Der Burgpalast (Budavári Palota) erhebt sich auf dem Burgberg im 1. Bezirk und prägt gemeinsam mit der Fischerbastei und der Matthiaskirche das historische Stadtbild von Buda. Von der Anlage aus eröffnet sich ein weiter Blick über die Donau und die Dächer von Pest.
An dieser Stelle standen bereits im Mittelalter königliche Residenzen. Der Palast wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und erweitert, bevor er während der Belagerung Budapests im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt wurde. Beim Wiederaufbau erhielt er weitgehend seine heutige, monumentale Gestalt.
Heute beherbergt der Burgpalast bedeutende Kultureinrichtungen, darunter die Ungarische Nationalgalerie und das Budapester Geschichtsmuseum. Auch ohne Museumsbesuch lohnt sich ein Rundgang durch die Höfe und über die Terrassen: Die Architektur, die Statuen und vor allem der Blick auf die Stadt machen den Burgberg zu einem der eindrucksvollsten Orte Budapests.
Zum Burgpalast gelangt man zu Fuß über die historischen Gassen des Burgviertels oder bequem mit der Standseilbahn vom Clark-Ádám tér. Am besten nimmt man sich Zeit – denn hier gibt es nicht nur viel Geschichte zu entdecken, sondern auch ständig einen guten Grund, für „nur noch ein Foto“ stehen zu bleiben.
Der 0 km Stein markiert den Nullpunkt für die ungarische Entfernungsmessung. Von hier aus werden traditionell die Entfernung der Hauptfahrstraßen gemessen.













































